www.herrvongrau.de

Der Rapper und Produzent Herr von Grau (geb.1981 in Wolfsburg) rappt mit einigen kleinen Unterbrechungen seit seinem 12. Lebensjahr, erst Solo dann in der Crew Feegefeuer.de, später beim Elektro-Rap-Liveact „Der Aksel des Bösen“ und seit Februar 2007 nun wieder Solo unter jetzigem Namen. Seit seinem 19. Lebensjahr produziert er auch seine Beats selbst.

Er hatte den Sprechgesang schon fast an den Nagel gehängt um sich ganz der House/Technoproduktion zu widmen, als er Anfang 2007 auf einem Punkrockkonzert im SO36 in Berlin-Kreuzberg, den ebenfalls in Berlin wohnenden Homestudiobetreiber und Tonmeister Kraatz kennen lernte. Es begann damit, dass man bei Kraatz einen ursprünglich für einen von ihm initiierten Sampler gedachten Track aufnahm, was in einer 4 Monate dauernden gemeinsamen Schöpfungsphase mündete, an deren Ende das erste Album von Herr von Grau mit Namen „Blumenbeet“ stand, welches im Juni 2007 veröffentlicht und in kompletter Eigenregie hergestellt wurde. Zu dem Song „Der große Schmerz“, der alles ins Rollen brachte, drehten Herr von Grau und Kraatz ein völlig unprofessionelles aber schönes Musikvideo. Im Anschluss daran wurde der 2-Track Audio-Flyer „Manni“ aufgenommen, oft kopiert und wahllos in Berlin versteckt.

Inzwischen zu einem richtigem Team zusammengeschweißt, nahmen die beiden 2008 den zweiten Longplayer, mit dem Titel „Heldenplätze“ auf, der am 6.4.2009 auf dem Label „rappers.in“ erscheinen wird. Ein zweiter Audioflyer wurde Ende 08 hergestellt und in mehreren großen Städten Deutschlands versteckt. Dass der graue Herr neben Rap auch häufig Elektronisches konsumiert, hört man seinen Instrumentals auch an. Klassisch gesetzte Samples werden durch synthetische Elemente, die oft an Drum & Bass erinnern, ergänzt und variieren immer wieder im Laufe der ausgefeilten Arrangements, obwohl der Rahmenaufbau der Songs eher Popstrukturen aufweist. Trotz überraschender Wendungen Ist also das Mitgrooven immer gewährleistet.

Auch textlich fällt Herr von Grau voll aus dem Rahmen. Er schreibt über alles was ihn beschäftigt. Er erzählt Geschichten, mit denen sich auch viele Leute identifizieren können, die bisher nicht als Hip-Hop-afin aufgefallen sind, da Humor und vor allem Selbstironie hier genreverbindend wirken. Konzerte des grauen Herrn bringen Menschen zusammen, die man sonst niemals gemeinsam auf der selben Veranstaltung antreffen würde, schon gar nicht feiernd.
Es existiert ein Myspace-Profil, auf dem regelmäßig neue Exclusives erscheinen und eine Homepage, auf der man alle Infos über Herr von Grau findet.

 
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